„Liebe deine Stadt“ untersucht das Verhältnis der Bürger zu ihrer Stadt

Was genau lieben die Kölner eigentlich an Ihrer Stadt? Den Karneval, das Kölsch, ihr Veedel, die Brauhäuser, die Sprache und natürlich die Kölner selbst – also vor allem die Atmosphäre. Atmosphäre ist flüchtig, in Köln aber ist sie beständig. Das vermeintlich Dauerhafte einer Stadt, nämlich das Gebaute, ist aber tatsächlich flüchtig und in einem ständigen Prozess. Wenn man das Verhältnis der Kölner zu ihrer gebauten Stadt betrachtet, scheint es sich auf den Dom zu beschränken. Der Dom wird geliebt, vielleicht noch die romanischen Kirchen – doch hier endet oft die Identifikation mit dem gebauten Erbe.

Der „Liebe deine Stadt“-Pavillon: Ein Projektmuseum zum 10-jährigen Jubiläum

Der Pavillon ist eine Wandelhalle mit Kolonnaden, wie er auch die Repräsentation des Projektmuseums übernimmt. Er nimmt dabei Bezug auf das Berliner Neue Museum (heute Altes Museum) von Friedrich Schinkel aus dem Jahr 1825, das die Typologie der Museumsarchitektur in Deutschland begründete. Seine offene Säulenhalle zum Lustgarten mit 18 ionischen Säulen ist ein Geschenk an die Stadt …