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	<title>Merlin Bauer &#8211; Liebe deine Stadt</title>
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		<title>ZEITLICH LIMITIERT: Die &#8222;Liebe deine Stadt x Gaffel&#8220;-Geschenkbox</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/geschenkbox-lds_gaffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 11:59:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Rahmen der Kooperation mit der Brauerei Gaffel erscheint im Mai 2026 eine limitierte Geschenkbox mit einem "Liebe deine Stadt"-Katalog mit einem Essay von Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk/WDR) zur über 20-jährigen Projektgeschichte, unserer "Liebe deine Stadt"-Köln-Karte, zwei geprägten "Liebe deine Stadt"-Kölschgläsern und einer Flasche Gaffel-Kölsch mit  "Liebe deine Stadt"-Sonderetikett.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Liebe deine Stadt &#8211; Architektur &amp; Demokratie</h3>
<div>
<p class="EinfAbs"><strong>Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk / WDR)</strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Der Künstler Merlin Bauer stößt mit seinem Kunstprojekt „Liebe deine Stadt“ Prozesse an. Er lenkt die Aufmerksamkeit und appelliert damit an Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen für ihre Stadt. Wenn sie ihre Stadt lieben, dann birgt das Potential für Veränderung! Dann ist es nicht egal, in welchem Zustand diese Stadt ist. Und das hat Folgen – für die Gebäude, Plätze und damit auch für die Gesellschaft. Seine Arbeiten sind keine hermetischen Objekte, sondern Kristallisationspunkte einer „Sozialen Plastik“. Diesen Werkbegriff begründete Ende der 1960er Jahre Joseph Beuys als Teil eines „erweiterten Kunstbegriffs“. Und so entsteht diese konzeptuelle Kunst in einem dynamischen Prozess, bei dem Menschen kreativ beteiligt werden, indem sie ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft mitgestalten. Merlin Bauer involviert in seinem Projekt alle Bürgerinnen und Bürger, Kunstbegeisterte wie Fußballfans, Politik und Stadtverwaltung, Karnevalisten und Theaterfans.</span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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<p class="EinfAbs"><strong><span class="copyListe"><i>Wenn Sie diesen<a href="https://gaffel-shop.de/collections/liebe-deine-stadt/products/geschenkkarton-liebe-deine-stadt" target="_blank" rel="noopener"> Liebe deine Stadt x Gaffel-Geschenkkarton</a> erworben haben, ihn </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>verschenken oder selbst genießen, dann werden auch Sie Teil </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>dieser sozialen Plastik und damit eines Kunstwerks, das </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>Merlin Bauer initiiert hat. Herzlichen Glückwunsch!</i></span></strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Kölnerinnen und Kölner lieben ihre Stadt sowieso. So heißt es jedenfalls. Was aber bedeutet das? Merlin Bauer stellt diese Frage und schafft Gelegenheiten zur Beantwortung: Zum Beispiel mit der „Strandbox“ (Abb. S. 8), einem rot-weiß lackierten Eisverkäuferrad, das als mobile Bar einen Ort markiert, einen Treffpunkt herstellt, einen Aktionsraum schafft, in dem Begegnung möglich wird und Reflexionen über den Stadtraum stattfinden. </span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Oder mit den gigantischen „Liebe deine Stadt“-Preisschleifen </span><span class="copyListe">(Abb. S. 1)</span><span class="copyListe">, die herausragende Gebäude der für Köln so prägenden Nachkriegsmoderne sichtbar auszeichnen. Mit einem Pavillon, der wie eine Mischung aus Kiosk und Museum daherkommt, Kunst-Multiples in Form von „Liebe deine Stadt“-Unterhosen, -Schokolade und &#8211; Schneekugeln</span><span class="copyListe"> (Abb. S. 18)</span><span class="copyListe"> offeriert und damit Hoffnung und Trost vermittelt und einen Anlass bietet, miteinander ins Gespräch zu kommen; und nicht zuletzt ist da dieser warmleuchtende, weitsichtbare Schriftzug im Herzen der Stadt: „Liebe deine Stadt“ </span><span class="copyListe">(Abb. S. 24)</span><span class="copyListe">. Merlin Bauers Kunstprojekt ist ein Appell gegen Achtlosigkeit und es macht Spaß, diesem Imperativ zu folgen.</span></p>
<p>Mitten im Alltag erinnern uns die künstlerischen Interventionen Merlin Bauers daran, dass die Stadt nicht selbstverständlich liebenswert ist. Sie wird es erst durch das Engagement ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, die sie für sich in Besitz nehmen müssen, besonders in Zeiten, in denen die Stadt auch Spekulationsobjekt ist und ihre Gestalt auch das Produkt globaler Finanzströme. Merlin Bauer hat für die Potentiale aber auch für die Probleme der Stadt eine breite Öffentlichkeit geschaffen. Wie ein Regisseur bringt er Menschen in Konstellationen zusammen, schafft Anlässe, zu denen die Stadtgesellschaft Akteur werden kann. Und Merlin Bauer glaubt an die Kraft des Positiven und die Kraft der Vielen: Liebe deine Stadt! Und tue etwas dafür!</p>
<p><b>Wenn die Not am größten ist…</b></p>
<p>Merlin Bauers Projekt „Liebe deine Stadt“ nahm seinen Anfang als in Köln vor über 20 Jahren Gebäude abgerissen werden sollten, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs Zeichen setzten für den demokratischen Aufbruch: die Oper, das Schauspiel, die Josef-Haubrich-Kunsthalle. Letztere Ort legendärer Kunstereignisse der 60er und 70er Jahre, von Happenings und Fluxus-Aktionen von Joseph Beuys und Wolf Vostell. Was Kunst war, wurde damals neu definiert und vor allem wurde sie geöffnet. Nicht mehr nur Berufene und Diplomierte konnten teilhaben &#8211; in jedem und jeder steckte fortan das Potential, Kunst zu schaffen. Kunst war kein elitärer Raum mehr, sondern ein Ort der gegenseitigen Verständigung.</p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">2003 wurde ausgerechnet dieser Ort, an dem Avantgarde-Kunst weltweit führender Künstlerinnen und Künstler und Öffentlichkeit sich begegneten, die Kunsthalle</span> <span class="copyListe">(Abb. S. 4)</span><span class="copyListe">, tatsächlich abgerissen. Für viele in der Stadt war das ein Beleg für das Scheitern demokratischer Strukturen, zumal Politik und Verwaltung mit dem schwer begründbaren Abriss erstmal nicht mehr als eine innerstädtische Brache geschaffen hatten. Die Neuplanungen für ein Kulturquartier am Neumarkt verzögerten sich, erst 2010 konnte es eröffnet werden</span><span class="copyListe">.</span></p>
<p>Die Wunde am Neumarkt war noch nicht geschlossen als das Historische Archiv der Stadt Köln, eines der bedeutendsten Archive in Europa, am 3. März 2009 bei Bauarbeiten an der U-Bahn eingestürzt ist. Die Krise der Kulturstadt Köln weitete sich damit aus. Nicht nur Politik und Verwaltung, auch die Bauaufsicht hatte nicht funktioniert und nun lag das Gedächtnis der Stadt im Schlamm der Baugrube.</p>
<p>Köln hatte sein bauliches und kulturelles Erbe vernachlässigt und die Stadt aggressiven Investoren überlassen, denen ohne Vergabeverfahren zentrale städtische Bauprojekte übertragen wurden. Beim Technischen Rathaus in Deutz 1996 und später dem Neubau von Messehallen wurden hunderte Millionen Euro verschwendet. All das stürzte die Stadt in eine gesellschaftliche Depression. Immobilienmakler und Baulöwen hatten die Stadt im Griff, eine Stadt, die sich als Kunstzentrum drei Jahrzehnte zuvor mit New York maß und messen konnte.</p>
<p><b>Liebe deine Stadt! Und rette sie!</b></p>
<p>Das Projekt „Liebe deine Stadt“ initiierte Merlin Bauer, um Köln neuen Mut einzuhauchen. Nach dem offensichtlichen Versagen der Politik suchte er damit eine breitere demokratische Basis für die Verantwortung in der Stadt. Dazu schärfte er den Blick auf die bedrohten Qualitäten der Stadtgestalt und auch auf die Chancen und Utopien vor allem der Nachkriegszeit, die sich in Plätze und Gebäude eingeschrieben hatten. Damals war Aufbruch: Im demokratischen Gemeinwesen sollten Diskurs und Debatte in Kunst und Politik bestimmend sein auf dem Weg zu einer Entscheidung im Sinne des Gemeinwohls. Anfang der 2000er Jahre dominierten in Köln Eigennutz und Korruption. An die Stelle der Liebe zur Stadt war die Suche nach dem eigenen Vorteil getreten.</p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Mit spielerischen Aktionen lädt Merlin Bauer zu Diskussion und Gemeinschaft ein. Seine Aktionen feiern die architektonischen und städtebaulichen Qualitäten und sind damit wie oft in der Konzeptkunst von hohem identifikatorischen Potential. Dabei ist „Liebe deine Stadt“ auf intelligente Weise doppelbödig angelegt, nämlich auch als dezidiert kritische Arbeit über Vernachlässigung, Gedankenlosigkeit und Korruption: „Liebe deine Stadt“! Der Imperativ ist kein Zufall und nimmt man ihn ernst, kann er nicht ohne Folgen bleiben.</span></p>
<p><b>Die Kunst ist das Konzept</b></p>
<p><span class="copyListe">Das Projekt „Liebe deine Stadt“ schließt an eine konzeptuelle Tradition an, in der etwa auch die statistisch angelegte Arbeit „Shapolsky et al. </span><span class="copyListe"><span lang="EN-US">Manhattan Real Estate Holdings, A Real Time Social System, as of May 1, 1971” von Hans Haacke steht. </span></span><span class="copyListe">In der geht es um intransparente Geschäfte New Yorker Immobilienhaie wie Harry Shapolsky. Haacke recherchierte deren Praktiken, etwa überhöhte Mieten für sanierungsbedürftige Häuser, und montierte 146 Fotos von New Yorker Gebäuden, sechs Tabellen mit Finanztransaktionen und Pläne von Harlem und der Lower East Side in Glasrahmen und machte so die Geschäfte nachvollziehbar. Seine Arbeit machte die Zustände sicht- und anklagbar.</span></p>
<p>Auch Merlin Bauer setzt mit „Liebe deine Stadt“ auf Aufklärung – und auf Emotion. Was die Stadt ausmacht, ist die Gegenwart der Anderen, die Feier der Gesellschaft, die sich sichtbar machen lässt mit so geringen Mitteln wie einem Eisverkäuferfahrrad. Bauer fand zu einer eigenen, die Stadtfarben Rot und Weiß aufgreifenden Formensprache und schließlich zu einem ikonischen, dauerhaft sichtbaren Schriftzug, der 2007 auf dem Dach eines Geschäftshauses über der zentralen Nord-Süd-Fahrt seinen perfekten Ort fand: „Liebe deine Stadt“.</p>
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<p>„Liebe deine Stadt“ ist vor allem eine konzeptuelle Arbeit. Das ermöglicht ein Wachsen der Arbeit über sich und ihren Initiator hinaus mitten hinein in ihr Thema, die Stadt. Die Arbeit besteht zwar zunächst aus Objekten. Ihr eigentliches Wesen aber ist prozessual, ihre Aussage universell. Angepasst auf die jeweiligen Soziotope und Bildtraditionen könnte sie auch die Situation in jeder anderen Stadt zum Thema haben und ist daher hochadaptiv.</p>
<p><span class="copyListe">Die Offenheit der Arbeit als soziale Plastik führt dabei auch zu nicht autorisierter und damit missbräuchlicher Verwendung. „Liebe deine Stadt“ findet sich auf Frühstückbrettchen und Kuschelkissen, es gibt zahlreiche formal-graphische Adaptionen für Werbezwecke und auch der Fußballer Lukas Podolski </span><span class="copyListe">(Abb. S. 12)</span><span class="copyListe"> fand „Liebe deine Stadt“ passend für Shirts seines Modelabels und verwendete Fotos des Original-Schriftzugs für das Cover einer CD mit dem Titel „Liebe deine Stadt“. Auch in diesen verkitschten, profitorientierten Adaptionen spricht sich letztlich der Wunsch nach Identifikation mit der Stadt aus, auch wenn hier eine Umdeutung des Kunstwerks und seiner inhaltlichen Aussage stattfindet.</span></p>
<p><strong><span class="copyListe">Labor neuer Strategien</span></strong></p>
<p>Solche Möglichkeiten, Diskurse humorvoll und emotional in die Breite der Gesellschaft zu tragen, werden dringend gebraucht in Zeiten, in denen die Zentren der Städte auch durch Digitalisierung und Klimawandel bedroht werden. Wie können die Städte attraktiv bleiben, wenn Einkaufen mehr und mehr im Netz stattfindet? Wie können sie klimafreundlicher werden? Wie schafft man wieder Platz für innerstädtisches bezahlbares Wohnen, für Kultur, für kleine Gewerbe? Wie bewältigen die Städte den Verkehr, wo bieten sie Freiraum, Schatten, Erholung?</p>
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<p>Wendet man sich der eigenen Umgebung unter dem Motto „Liebe deine Stadt“ zu, dann werden sich auf viele dieser komplexen Fragen neue, andere Antworten finden. Wie wir in den Städten leben, diskutieren und gestalten, das kann ein Labor sein für die Lösung von Problemen auch globalen Maßstabs. Funktionierende Gemeinwesen, deren Mitglieder selbstverantwortlich, gleichberechtigt und demokratisch um die beste Zukunft streiten, sind nicht ohne utopische Dimension – aber mit Blick auf die Strategien der Konzeptkunst Merlin Bauers auch nicht ohne Realisierungsaussicht, mindestens in Teilen und Momenten. Aus dem freundlichen Imperativ entsteht eine soziale Plastik mit utopischem Potential, die aus Ideen, Köpfen und Herzen besteht. Sobald der erste Gedanke gefasst, die ersten Argumente getauscht sind, gibt es Gründe, die Stadt zu lieben, sie ist ja nun viel mehr die eigene als vorher.</p>
<p><b>Erregung öffentlichen Muts</b></p>
<p>Wer die Aktionen von „Liebe deine Stadt“ erlebt und deren Folgen beobachtet, der wird trotz realistischer Sicht auf die Gegenwart der Städte nicht anders können, als Hoffnung zu schöpfen. Und zwar, weil die Menschen geimpft durch den Gedanken „Liebe deine Stadt“ Abwehr- und Gestaltungskräfte entwickeln. Das Konzept der Kunst von Merlin Bauer zielt mit diesem Imperativ – wenngleich leicht und spielerisch – auf die entscheidende Frage: Wie wollen wir leben?</p>
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<p>In Zeiten tiefgreifender Veränderungen bedarf deren Beantwortung neuer Anregung, neuer Erregung, neuen Muts. Ihre Formulierung beginnt in der Nachbarschaft, in unseren Städten. Wir sollten sie lieben!</p>
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<p class="EinfAbs"><strong><em><span class="copyListe">Der Autor</span></em></strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Dr. Jörg Biesler ist Kunst- und Architekturhistoriker. Er arbeitet vor allem als Kulturjournalist für den Deutschlandfunk und den WDR. Er moderierte lange Jahre voll Freud‘ und Leid den Prozess der Kulturentwicklungsplanung in Köln, eine Stadt, die er liebt.</span></p>
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<p>DIE GESCHENKBOX &#8222;LIEBE DEINE STADT&#8220; (Abb. unten)<br />
<a href="https://gaffel-shop.de/collections/liebe-deine-stadt/products/geschenkkarton-liebe-deine-stadt" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt; HIER ONLINE BESTELLEN</a>:</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x Sonderflasche 0,33l Gaffel Kölsch</p>
<p style="font-weight: 400;">2 x Sonderglas 0,2l</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x „Liebe deine Stadt“-Köln-Stadtplan konzipiert von Merlin Bauer, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Prof. Dr. Adria Daraban, Tobias Schwuchow und Boris Sieverts</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x „Liebe deine Stadt“-Mini-Katalog mit einem Text von Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk / WDR) und 35 Abbildungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x Gutschein für zwei frisch gezapfte Gaffel Kölsch 0,2l im Gaffel am</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">[Der hier zu lesende Text ist dem Mini-Katalog der &#8222;Liebe deine Stadt&#8220;-Geschenkbox entnommen]</p>
<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>o.T. (19/04)</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/ot_19-04/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 11:52:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Merlin Bauer
Archival Pigment Print on Photopaper
monunted on Dibond
92,5 x 120,0 cm
nummered &#038; signed
Edition of 8 + 3 ap]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>o.T. (19/04), 2019</em></strong><br />
Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print on Photopaper<br />
monunted on Dibond<br />
92,5 x 120,0 cm<br />
nummered &amp; signed<br />
Edition of 8 + 3 ap</p>
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<p>&nbsp;</p>
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	</div>
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		<title>JETZT ERHÄLTLICH: Neuer Katalog und Köln-Karte in &#8222;Liebe deine Stadt x Gaffel&#8220;-Geschenkbox</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/lds_gaffel-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 10:06:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Rahmen der Kooperation mit der Brauerei Gaffel erscheint im Mai 2026 eine limitierte Geschenkbox mit einem "Liebe deine Stadt"-Katalog mit einem Essay von Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk/WDR) zur über 20-jährigen Projektgeschichte, unserer "Liebe deine Stadt"-Köln-Karte, zwei geprägten "Liebe deine Stadt"-Kölschgläsern und einer Flasche Gaffel-Kölsch mit  "Liebe deine Stadt"-Sonderetikett.]]></description>
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<p class="EinfAbs"><strong>Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk / WDR)</strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Der Künstler Merlin Bauer stößt mit seinem Kunstprojekt „Liebe deine Stadt“ Prozesse an. Er lenkt die Aufmerksamkeit und appelliert damit an Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen für ihre Stadt. Wenn sie ihre Stadt lieben, dann birgt das Potential für Veränderung! Dann ist es nicht egal, in welchem Zustand diese Stadt ist. Und das hat Folgen – für die Gebäude, Plätze und damit auch für die Gesellschaft. Seine Arbeiten sind keine hermetischen Objekte, sondern Kristallisationspunkte einer „Sozialen Plastik“. Diesen Werkbegriff begründete Ende der 1960er Jahre Joseph Beuys als Teil eines „erweiterten Kunstbegriffs“. Und so entsteht diese konzeptuelle Kunst in einem dynamischen Prozess, bei dem Menschen kreativ beteiligt werden, indem sie ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft mitgestalten. Merlin Bauer involviert in seinem Projekt alle Bürgerinnen und Bürger, Kunstbegeisterte wie Fußballfans, Politik und Stadtverwaltung, Karnevalisten und Theaterfans.</span></p>
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<p class="EinfAbs"><strong><span class="copyListe"><i>Wenn Sie diesen<a href="https://gaffel-shop.de/collections/liebe-deine-stadt/products/geschenkkarton-liebe-deine-stadt" target="_blank" rel="noopener"> Liebe deine Stadt x Gaffel-Geschenkkarton</a> erworben haben, ihn </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>verschenken oder selbst genießen, dann werden auch Sie Teil </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>dieser sozialen Plastik und damit eines Kunstwerks, das </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>Merlin Bauer initiiert hat. Herzlichen Glückwunsch!</i></span></strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Kölnerinnen und Kölner lieben ihre Stadt sowieso. So heißt es jedenfalls. Was aber bedeutet das? Merlin Bauer stellt diese Frage und schafft Gelegenheiten zur Beantwortung: Zum Beispiel mit der „Strandbox“ (Abb. S. 8), einem rot-weiß lackierten Eisverkäuferrad, das als mobile Bar einen Ort markiert, einen Treffpunkt herstellt, einen Aktionsraum schafft, in dem Begegnung möglich wird und Reflexionen über den Stadtraum stattfinden. </span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Oder mit den gigantischen „Liebe deine Stadt“-Preisschleifen </span><span class="copyListe">(Abb. S. 1)</span><span class="copyListe">, die herausragende Gebäude der für Köln so prägenden Nachkriegsmoderne sichtbar auszeichnen. Mit einem Pavillon, der wie eine Mischung aus Kiosk und Museum daherkommt, Kunst-Multiples in Form von „Liebe deine Stadt“-Unterhosen, -Schokolade und &#8211; Schneekugeln</span><span class="copyListe"> (Abb. S. 18)</span><span class="copyListe"> offeriert und damit Hoffnung und Trost vermittelt und einen Anlass bietet, miteinander ins Gespräch zu kommen; und nicht zuletzt ist da dieser warmleuchtende, weitsichtbare Schriftzug im Herzen der Stadt: „Liebe deine Stadt“ </span><span class="copyListe">(Abb. S. 24)</span><span class="copyListe">. Merlin Bauers Kunstprojekt ist ein Appell gegen Achtlosigkeit und es macht Spaß, diesem Imperativ zu folgen.</span></p>
<p>Mitten im Alltag erinnern uns die künstlerischen Interventionen Merlin Bauers daran, dass die Stadt nicht selbstverständlich liebenswert ist. Sie wird es erst durch das Engagement ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, die sie für sich in Besitz nehmen müssen, besonders in Zeiten, in denen die Stadt auch Spekulationsobjekt ist und ihre Gestalt auch das Produkt globaler Finanzströme. Merlin Bauer hat für die Potentiale aber auch für die Probleme der Stadt eine breite Öffentlichkeit geschaffen. Wie ein Regisseur bringt er Menschen in Konstellationen zusammen, schafft Anlässe, zu denen die Stadtgesellschaft Akteur werden kann. Und Merlin Bauer glaubt an die Kraft des Positiven und die Kraft der Vielen: Liebe deine Stadt! Und tue etwas dafür!</p>
<p><b>Wenn die Not am größten ist…</b></p>
<p>Merlin Bauers Projekt „Liebe deine Stadt“ nahm seinen Anfang als in Köln vor über 20 Jahren Gebäude abgerissen werden sollten, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs Zeichen setzten für den demokratischen Aufbruch: die Oper, das Schauspiel, die Josef-Haubrich-Kunsthalle. Letztere Ort legendärer Kunstereignisse der 60er und 70er Jahre, von Happenings und Fluxus-Aktionen von Joseph Beuys und Wolf Vostell. Was Kunst war, wurde damals neu definiert und vor allem wurde sie geöffnet. Nicht mehr nur Berufene und Diplomierte konnten teilhaben &#8211; in jedem und jeder steckte fortan das Potential, Kunst zu schaffen. Kunst war kein elitärer Raum mehr, sondern ein Ort der gegenseitigen Verständigung.</p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">2003 wurde ausgerechnet dieser Ort, an dem Avantgarde-Kunst weltweit führender Künstlerinnen und Künstler und Öffentlichkeit sich begegneten, die Kunsthalle</span> <span class="copyListe">(Abb. S. 4)</span><span class="copyListe">, tatsächlich abgerissen. Für viele in der Stadt war das ein Beleg für das Scheitern demokratischer Strukturen, zumal Politik und Verwaltung mit dem schwer begründbaren Abriss erstmal nicht mehr als eine innerstädtische Brache geschaffen hatten. Die Neuplanungen für ein Kulturquartier am Neumarkt verzögerten sich, erst 2010 konnte es eröffnet werden</span><span class="copyListe">.</span></p>
<p>Die Wunde am Neumarkt war noch nicht geschlossen als das Historische Archiv der Stadt Köln, eines der bedeutendsten Archive in Europa, am 3. März 2009 bei Bauarbeiten an der U-Bahn eingestürzt ist. Die Krise der Kulturstadt Köln weitete sich damit aus. Nicht nur Politik und Verwaltung, auch die Bauaufsicht hatte nicht funktioniert und nun lag das Gedächtnis der Stadt im Schlamm der Baugrube.</p>
<p>Köln hatte sein bauliches und kulturelles Erbe vernachlässigt und die Stadt aggressiven Investoren überlassen, denen ohne Vergabeverfahren zentrale städtische Bauprojekte übertragen wurden. Beim Technischen Rathaus in Deutz 1996 und später dem Neubau von Messehallen wurden hunderte Millionen Euro verschwendet. All das stürzte die Stadt in eine gesellschaftliche Depression. Immobilienmakler und Baulöwen hatten die Stadt im Griff, eine Stadt, die sich als Kunstzentrum drei Jahrzehnte zuvor mit New York maß und messen konnte.</p>
<p><b>Liebe deine Stadt! Und rette sie!</b></p>
<p>Das Projekt „Liebe deine Stadt“ initiierte Merlin Bauer, um Köln neuen Mut einzuhauchen. Nach dem offensichtlichen Versagen der Politik suchte er damit eine breitere demokratische Basis für die Verantwortung in der Stadt. Dazu schärfte er den Blick auf die bedrohten Qualitäten der Stadtgestalt und auch auf die Chancen und Utopien vor allem der Nachkriegszeit, die sich in Plätze und Gebäude eingeschrieben hatten. Damals war Aufbruch: Im demokratischen Gemeinwesen sollten Diskurs und Debatte in Kunst und Politik bestimmend sein auf dem Weg zu einer Entscheidung im Sinne des Gemeinwohls. Anfang der 2000er Jahre dominierten in Köln Eigennutz und Korruption. An die Stelle der Liebe zur Stadt war die Suche nach dem eigenen Vorteil getreten.</p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Mit spielerischen Aktionen lädt Merlin Bauer zu Diskussion und Gemeinschaft ein. Seine Aktionen feiern die architektonischen und städtebaulichen Qualitäten und sind damit wie oft in der Konzeptkunst von hohem identifikatorischen Potential. Dabei ist „Liebe deine Stadt“ auf intelligente Weise doppelbödig angelegt, nämlich auch als dezidiert kritische Arbeit über Vernachlässigung, Gedankenlosigkeit und Korruption: „Liebe deine Stadt“! Der Imperativ ist kein Zufall und nimmt man ihn ernst, kann er nicht ohne Folgen bleiben.</span></p>
<p><b>Die Kunst ist das Konzept</b></p>
<p><span class="copyListe">Das Projekt „Liebe deine Stadt“ schließt an eine konzeptuelle Tradition an, in der etwa auch die statistisch angelegte Arbeit „Shapolsky et al. </span><span class="copyListe"><span lang="EN-US">Manhattan Real Estate Holdings, A Real Time Social System, as of May 1, 1971” von Hans Haacke steht. </span></span><span class="copyListe">In der geht es um intransparente Geschäfte New Yorker Immobilienhaie wie Harry Shapolsky. Haacke recherchierte deren Praktiken, etwa überhöhte Mieten für sanierungsbedürftige Häuser, und montierte 146 Fotos von New Yorker Gebäuden, sechs Tabellen mit Finanztransaktionen und Pläne von Harlem und der Lower East Side in Glasrahmen und machte so die Geschäfte nachvollziehbar. Seine Arbeit machte die Zustände sicht- und anklagbar.</span></p>
<p>Auch Merlin Bauer setzt mit „Liebe deine Stadt“ auf Aufklärung – und auf Emotion. Was die Stadt ausmacht, ist die Gegenwart der Anderen, die Feier der Gesellschaft, die sich sichtbar machen lässt mit so geringen Mitteln wie einem Eisverkäuferfahrrad. Bauer fand zu einer eigenen, die Stadtfarben Rot und Weiß aufgreifenden Formensprache und schließlich zu einem ikonischen, dauerhaft sichtbaren Schriftzug, der 2007 auf dem Dach eines Geschäftshauses über der zentralen Nord-Süd-Fahrt seinen perfekten Ort fand: „Liebe deine Stadt“.</p>
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<p>„Liebe deine Stadt“ ist vor allem eine konzeptuelle Arbeit. Das ermöglicht ein Wachsen der Arbeit über sich und ihren Initiator hinaus mitten hinein in ihr Thema, die Stadt. Die Arbeit besteht zwar zunächst aus Objekten. Ihr eigentliches Wesen aber ist prozessual, ihre Aussage universell. Angepasst auf die jeweiligen Soziotope und Bildtraditionen könnte sie auch die Situation in jeder anderen Stadt zum Thema haben und ist daher hochadaptiv.</p>
<p><span class="copyListe">Die Offenheit der Arbeit als soziale Plastik führt dabei auch zu nicht autorisierter und damit missbräuchlicher Verwendung. „Liebe deine Stadt“ findet sich auf Frühstückbrettchen und Kuschelkissen, es gibt zahlreiche formal-graphische Adaptionen für Werbezwecke und auch der Fußballer Lukas Podolski </span><span class="copyListe">(Abb. S. 12)</span><span class="copyListe"> fand „Liebe deine Stadt“ passend für Shirts seines Modelabels und verwendete Fotos des Original-Schriftzugs für das Cover einer CD mit dem Titel „Liebe deine Stadt“. Auch in diesen verkitschten, profitorientierten Adaptionen spricht sich letztlich der Wunsch nach Identifikation mit der Stadt aus, auch wenn hier eine Umdeutung des Kunstwerks und seiner inhaltlichen Aussage stattfindet.</span></p>
<p><strong><span class="copyListe">Labor neuer Strategien</span></strong></p>
<p>Solche Möglichkeiten, Diskurse humorvoll und emotional in die Breite der Gesellschaft zu tragen, werden dringend gebraucht in Zeiten, in denen die Zentren der Städte auch durch Digitalisierung und Klimawandel bedroht werden. Wie können die Städte attraktiv bleiben, wenn Einkaufen mehr und mehr im Netz stattfindet? Wie können sie klimafreundlicher werden? Wie schafft man wieder Platz für innerstädtisches bezahlbares Wohnen, für Kultur, für kleine Gewerbe? Wie bewältigen die Städte den Verkehr, wo bieten sie Freiraum, Schatten, Erholung?</p>
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<p>Wendet man sich der eigenen Umgebung unter dem Motto „Liebe deine Stadt“ zu, dann werden sich auf viele dieser komplexen Fragen neue, andere Antworten finden. Wie wir in den Städten leben, diskutieren und gestalten, das kann ein Labor sein für die Lösung von Problemen auch globalen Maßstabs. Funktionierende Gemeinwesen, deren Mitglieder selbstverantwortlich, gleichberechtigt und demokratisch um die beste Zukunft streiten, sind nicht ohne utopische Dimension – aber mit Blick auf die Strategien der Konzeptkunst Merlin Bauers auch nicht ohne Realisierungsaussicht, mindestens in Teilen und Momenten. Aus dem freundlichen Imperativ entsteht eine soziale Plastik mit utopischem Potential, die aus Ideen, Köpfen und Herzen besteht. Sobald der erste Gedanke gefasst, die ersten Argumente getauscht sind, gibt es Gründe, die Stadt zu lieben, sie ist ja nun viel mehr die eigene als vorher.</p>
<p><b>Erregung öffentlichen Muts</b></p>
<p>Wer die Aktionen von „Liebe deine Stadt“ erlebt und deren Folgen beobachtet, der wird trotz realistischer Sicht auf die Gegenwart der Städte nicht anders können, als Hoffnung zu schöpfen. Und zwar, weil die Menschen geimpft durch den Gedanken „Liebe deine Stadt“ Abwehr- und Gestaltungskräfte entwickeln. Das Konzept der Kunst von Merlin Bauer zielt mit diesem Imperativ – wenngleich leicht und spielerisch – auf die entscheidende Frage: Wie wollen wir leben?</p>
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<p>In Zeiten tiefgreifender Veränderungen bedarf deren Beantwortung neuer Anregung, neuer Erregung, neuen Muts. Ihre Formulierung beginnt in der Nachbarschaft, in unseren Städten. Wir sollten sie lieben!</p>
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<p class="EinfAbs"><strong><em><span class="copyListe">Der Autor</span></em></strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Dr. Jörg Biesler ist Kunst- und Architekturhistoriker. Er arbeitet vor allem als Kulturjournalist für den Deutschlandfunk und den WDR. Er moderierte lange Jahre voll Freud‘ und Leid den Prozess der Kulturentwicklungsplanung in Köln, eine Stadt, die er liebt.</span></p>
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<p>DIE GESCHENKBOX &#8222;LIEBE DEINE STADT&#8220; (Abb. unten)<br />
<a href="https://gaffel-shop.de/collections/liebe-deine-stadt/products/geschenkkarton-liebe-deine-stadt" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt; HIER ONLINE BESTELLEN</a>:</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x Sonderflasche 0,33l Gaffel Kölsch</p>
<p style="font-weight: 400;">2 x Sonderglas 0,2l</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x „Liebe deine Stadt“-Köln-Stadtplan konzipiert von Merlin Bauer, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Prof. Dr. Adria Daraban, Tobias Schwuchow und Boris Sieverts</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x „Liebe deine Stadt“-Mini-Katalog mit einem Text von Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk / WDR) und 35 Abbildungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x Gutschein für zwei frisch gezapfte Gaffel Kölsch 0,2l im Gaffel am</p>
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<p style="font-weight: 400;">[Der hier zu lesende Text ist dem Mini-Katalog der &#8222;Liebe deine Stadt&#8220;-Geschenkbox entnommen]</p>
<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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		<title>LIEBE DEINE STADT x GAFFEL &#8211; Über 10 Millionen Kölsch-Flaschen mit &#8222;Liebe deine Stadt&#8220;-Sonderetiketten des Konzeptkünstlers Merlin Bauer</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/lds_gaffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 16:25:50 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.liebedeinestadt.org/?post_type=dt_portfolio&#038;p=40747</guid>

					<description><![CDATA[Die Privatbrauerei Gaffel startet im Frühjahr 2026 eine Kooperation mit dem Konzeptkünstler Merlin Bauer. Er ist Urheber und Schöpfer des Kunstprojekts und der namensgebenden, 26 Meter langen Skulptur „Liebe deine Stadt“, die seit 2007 an ihrem (inzwischen zweiten) Standort über der Nord-Süd-Fahrt installiert ist und sich längst zu einem Wahrzeichen Kölns entwickelt hat. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Liebe deine Stadt &#8211; Architektur &amp; Demokratie</h3>
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<p class="EinfAbs"><strong>Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk / WDR)</strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Der Künstler Merlin Bauer stößt mit seinem Kunstprojekt „Liebe deine Stadt“ Prozesse an. Er lenkt die Aufmerksamkeit und appelliert damit an Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen für ihre Stadt. Wenn sie ihre Stadt lieben, dann birgt das Potential für Veränderung! Dann ist es nicht egal, in welchem Zustand diese Stadt ist. Und das hat Folgen – für die Gebäude, Plätze und damit auch für die Gesellschaft. Seine Arbeiten sind keine hermetischen Objekte, sondern Kristallisationspunkte einer „Sozialen Plastik“. Diesen Werkbegriff begründete Ende der 1960er Jahre Joseph Beuys als Teil eines „erweiterten Kunstbegriffs“. Und so entsteht diese konzeptuelle Kunst in einem dynamischen Prozess, bei dem Menschen kreativ beteiligt werden, indem sie ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft mitgestalten. Merlin Bauer involviert in seinem Projekt alle Bürgerinnen und Bürger, Kunstbegeisterte wie Fußballfans, Politik und Stadtverwaltung, Karnevalisten und Theaterfans.</span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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<p class="EinfAbs"><strong><span class="copyListe"><i>Wenn Sie diesen<a href="https://gaffel-shop.de/collections/liebe-deine-stadt/products/geschenkkarton-liebe-deine-stadt" target="_blank" rel="noopener"> Liebe deine Stadt x Gaffel-Geschenkkarton</a> erworben haben, ihn </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>verschenken oder selbst genießen, dann werden auch Sie Teil </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>dieser sozialen Plastik und damit eines Kunstwerks, das </i></span></strong><strong><span class="copyListe"><i>Merlin Bauer initiiert hat. Herzlichen Glückwunsch!</i></span></strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe"> </span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Kölnerinnen und Kölner lieben ihre Stadt sowieso. So heißt es jedenfalls. Was aber bedeutet das? Merlin Bauer stellt diese Frage und schafft Gelegenheiten zur Beantwortung: Zum Beispiel mit der „Strandbox“ (Abb. S. 8), einem rot-weiß lackierten Eisverkäuferrad, das als mobile Bar einen Ort markiert, einen Treffpunkt herstellt, einen Aktionsraum schafft, in dem Begegnung möglich wird und Reflexionen über den Stadtraum stattfinden. </span></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Oder mit den gigantischen „Liebe deine Stadt“-Preisschleifen </span><span class="copyListe">(Abb. S. 1)</span><span class="copyListe">, die herausragende Gebäude der für Köln so prägenden Nachkriegsmoderne sichtbar auszeichnen. Mit einem Pavillon, der wie eine Mischung aus Kiosk und Museum daherkommt, Kunst-Multiples in Form von „Liebe deine Stadt“-Unterhosen, -Schokolade und &#8211; Schneekugeln</span><span class="copyListe"> (Abb. S. 18)</span><span class="copyListe"> offeriert und damit Hoffnung und Trost vermittelt und einen Anlass bietet, miteinander ins Gespräch zu kommen; und nicht zuletzt ist da dieser warmleuchtende, weitsichtbare Schriftzug im Herzen der Stadt: „Liebe deine Stadt“ </span><span class="copyListe">(Abb. S. 24)</span><span class="copyListe">. Merlin Bauers Kunstprojekt ist ein Appell gegen Achtlosigkeit und es macht Spaß, diesem Imperativ zu folgen.</span></p>
<p>Mitten im Alltag erinnern uns die künstlerischen Interventionen Merlin Bauers daran, dass die Stadt nicht selbstverständlich liebenswert ist. Sie wird es erst durch das Engagement ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, die sie für sich in Besitz nehmen müssen, besonders in Zeiten, in denen die Stadt auch Spekulationsobjekt ist und ihre Gestalt auch das Produkt globaler Finanzströme. Merlin Bauer hat für die Potentiale aber auch für die Probleme der Stadt eine breite Öffentlichkeit geschaffen. Wie ein Regisseur bringt er Menschen in Konstellationen zusammen, schafft Anlässe, zu denen die Stadtgesellschaft Akteur werden kann. Und Merlin Bauer glaubt an die Kraft des Positiven und die Kraft der Vielen: Liebe deine Stadt! Und tue etwas dafür!</p>
<p><b>Wenn die Not am größten ist…</b></p>
<p>Merlin Bauers Projekt „Liebe deine Stadt“ nahm seinen Anfang als in Köln vor über 20 Jahren Gebäude abgerissen werden sollten, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs Zeichen setzten für den demokratischen Aufbruch: die Oper, das Schauspiel, die Josef-Haubrich-Kunsthalle. Letztere Ort legendärer Kunstereignisse der 60er und 70er Jahre, von Happenings und Fluxus-Aktionen von Joseph Beuys und Wolf Vostell. Was Kunst war, wurde damals neu definiert und vor allem wurde sie geöffnet. Nicht mehr nur Berufene und Diplomierte konnten teilhaben &#8211; in jedem und jeder steckte fortan das Potential, Kunst zu schaffen. Kunst war kein elitärer Raum mehr, sondern ein Ort der gegenseitigen Verständigung.</p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">2003 wurde ausgerechnet dieser Ort, an dem Avantgarde-Kunst weltweit führender Künstlerinnen und Künstler und Öffentlichkeit sich begegneten, die Kunsthalle</span> <span class="copyListe">(Abb. S. 4)</span><span class="copyListe">, tatsächlich abgerissen. Für viele in der Stadt war das ein Beleg für das Scheitern demokratischer Strukturen, zumal Politik und Verwaltung mit dem schwer begründbaren Abriss erstmal nicht mehr als eine innerstädtische Brache geschaffen hatten. Die Neuplanungen für ein Kulturquartier am Neumarkt verzögerten sich, erst 2010 konnte es eröffnet werden</span><span class="copyListe">.</span></p>
<p>Die Wunde am Neumarkt war noch nicht geschlossen als das Historische Archiv der Stadt Köln, eines der bedeutendsten Archive in Europa, am 3. März 2009 bei Bauarbeiten an der U-Bahn eingestürzt ist. Die Krise der Kulturstadt Köln weitete sich damit aus. Nicht nur Politik und Verwaltung, auch die Bauaufsicht hatte nicht funktioniert und nun lag das Gedächtnis der Stadt im Schlamm der Baugrube.</p>
<p>Köln hatte sein bauliches und kulturelles Erbe vernachlässigt und die Stadt aggressiven Investoren überlassen, denen ohne Vergabeverfahren zentrale städtische Bauprojekte übertragen wurden. Beim Technischen Rathaus in Deutz 1996 und später dem Neubau von Messehallen wurden hunderte Millionen Euro verschwendet. All das stürzte die Stadt in eine gesellschaftliche Depression. Immobilienmakler und Baulöwen hatten die Stadt im Griff, eine Stadt, die sich als Kunstzentrum drei Jahrzehnte zuvor mit New York maß und messen konnte.</p>
<p><b>Liebe deine Stadt! Und rette sie!</b></p>
<p>Das Projekt „Liebe deine Stadt“ initiierte Merlin Bauer, um Köln neuen Mut einzuhauchen. Nach dem offensichtlichen Versagen der Politik suchte er damit eine breitere demokratische Basis für die Verantwortung in der Stadt. Dazu schärfte er den Blick auf die bedrohten Qualitäten der Stadtgestalt und auch auf die Chancen und Utopien vor allem der Nachkriegszeit, die sich in Plätze und Gebäude eingeschrieben hatten. Damals war Aufbruch: Im demokratischen Gemeinwesen sollten Diskurs und Debatte in Kunst und Politik bestimmend sein auf dem Weg zu einer Entscheidung im Sinne des Gemeinwohls. Anfang der 2000er Jahre dominierten in Köln Eigennutz und Korruption. An die Stelle der Liebe zur Stadt war die Suche nach dem eigenen Vorteil getreten.</p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Mit spielerischen Aktionen lädt Merlin Bauer zu Diskussion und Gemeinschaft ein. Seine Aktionen feiern die architektonischen und städtebaulichen Qualitäten und sind damit wie oft in der Konzeptkunst von hohem identifikatorischen Potential. Dabei ist „Liebe deine Stadt“ auf intelligente Weise doppelbödig angelegt, nämlich auch als dezidiert kritische Arbeit über Vernachlässigung, Gedankenlosigkeit und Korruption: „Liebe deine Stadt“! Der Imperativ ist kein Zufall und nimmt man ihn ernst, kann er nicht ohne Folgen bleiben.</span></p>
<p><b>Die Kunst ist das Konzept</b></p>
<p><span class="copyListe">Das Projekt „Liebe deine Stadt“ schließt an eine konzeptuelle Tradition an, in der etwa auch die statistisch angelegte Arbeit „Shapolsky et al. </span><span class="copyListe"><span lang="EN-US">Manhattan Real Estate Holdings, A Real Time Social System, as of May 1, 1971” von Hans Haacke steht. </span></span><span class="copyListe">In der geht es um intransparente Geschäfte New Yorker Immobilienhaie wie Harry Shapolsky. Haacke recherchierte deren Praktiken, etwa überhöhte Mieten für sanierungsbedürftige Häuser, und montierte 146 Fotos von New Yorker Gebäuden, sechs Tabellen mit Finanztransaktionen und Pläne von Harlem und der Lower East Side in Glasrahmen und machte so die Geschäfte nachvollziehbar. Seine Arbeit machte die Zustände sicht- und anklagbar.</span></p>
<p>Auch Merlin Bauer setzt mit „Liebe deine Stadt“ auf Aufklärung – und auf Emotion. Was die Stadt ausmacht, ist die Gegenwart der Anderen, die Feier der Gesellschaft, die sich sichtbar machen lässt mit so geringen Mitteln wie einem Eisverkäuferfahrrad. Bauer fand zu einer eigenen, die Stadtfarben Rot und Weiß aufgreifenden Formensprache und schließlich zu einem ikonischen, dauerhaft sichtbaren Schriftzug, der 2007 auf dem Dach eines Geschäftshauses über der zentralen Nord-Süd-Fahrt seinen perfekten Ort fand: „Liebe deine Stadt“.</p>
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<p>„Liebe deine Stadt“ ist vor allem eine konzeptuelle Arbeit. Das ermöglicht ein Wachsen der Arbeit über sich und ihren Initiator hinaus mitten hinein in ihr Thema, die Stadt. Die Arbeit besteht zwar zunächst aus Objekten. Ihr eigentliches Wesen aber ist prozessual, ihre Aussage universell. Angepasst auf die jeweiligen Soziotope und Bildtraditionen könnte sie auch die Situation in jeder anderen Stadt zum Thema haben und ist daher hochadaptiv.</p>
<p><span class="copyListe">Die Offenheit der Arbeit als soziale Plastik führt dabei auch zu nicht autorisierter und damit missbräuchlicher Verwendung. „Liebe deine Stadt“ findet sich auf Frühstückbrettchen und Kuschelkissen, es gibt zahlreiche formal-graphische Adaptionen für Werbezwecke und auch der Fußballer Lukas Podolski </span><span class="copyListe">(Abb. S. 12)</span><span class="copyListe"> fand „Liebe deine Stadt“ passend für Shirts seines Modelabels und verwendete Fotos des Original-Schriftzugs für das Cover einer CD mit dem Titel „Liebe deine Stadt“. Auch in diesen verkitschten, profitorientierten Adaptionen spricht sich letztlich der Wunsch nach Identifikation mit der Stadt aus, auch wenn hier eine Umdeutung des Kunstwerks und seiner inhaltlichen Aussage stattfindet.</span></p>
<p><strong><span class="copyListe">Labor neuer Strategien</span></strong></p>
<p>Solche Möglichkeiten, Diskurse humorvoll und emotional in die Breite der Gesellschaft zu tragen, werden dringend gebraucht in Zeiten, in denen die Zentren der Städte auch durch Digitalisierung und Klimawandel bedroht werden. Wie können die Städte attraktiv bleiben, wenn Einkaufen mehr und mehr im Netz stattfindet? Wie können sie klimafreundlicher werden? Wie schafft man wieder Platz für innerstädtisches bezahlbares Wohnen, für Kultur, für kleine Gewerbe? Wie bewältigen die Städte den Verkehr, wo bieten sie Freiraum, Schatten, Erholung?</p>
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<p>Wendet man sich der eigenen Umgebung unter dem Motto „Liebe deine Stadt“ zu, dann werden sich auf viele dieser komplexen Fragen neue, andere Antworten finden. Wie wir in den Städten leben, diskutieren und gestalten, das kann ein Labor sein für die Lösung von Problemen auch globalen Maßstabs. Funktionierende Gemeinwesen, deren Mitglieder selbstverantwortlich, gleichberechtigt und demokratisch um die beste Zukunft streiten, sind nicht ohne utopische Dimension – aber mit Blick auf die Strategien der Konzeptkunst Merlin Bauers auch nicht ohne Realisierungsaussicht, mindestens in Teilen und Momenten. Aus dem freundlichen Imperativ entsteht eine soziale Plastik mit utopischem Potential, die aus Ideen, Köpfen und Herzen besteht. Sobald der erste Gedanke gefasst, die ersten Argumente getauscht sind, gibt es Gründe, die Stadt zu lieben, sie ist ja nun viel mehr die eigene als vorher.</p>
<p><b>Erregung öffentlichen Muts</b></p>
<p>Wer die Aktionen von „Liebe deine Stadt“ erlebt und deren Folgen beobachtet, der wird trotz realistischer Sicht auf die Gegenwart der Städte nicht anders können, als Hoffnung zu schöpfen. Und zwar, weil die Menschen geimpft durch den Gedanken „Liebe deine Stadt“ Abwehr- und Gestaltungskräfte entwickeln. Das Konzept der Kunst von Merlin Bauer zielt mit diesem Imperativ – wenngleich leicht und spielerisch – auf die entscheidende Frage: Wie wollen wir leben?</p>
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<p>In Zeiten tiefgreifender Veränderungen bedarf deren Beantwortung neuer Anregung, neuer Erregung, neuen Muts. Ihre Formulierung beginnt in der Nachbarschaft, in unseren Städten. Wir sollten sie lieben!</p>
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<p class="EinfAbs"><strong><em><span class="copyListe">Der Autor</span></em></strong></p>
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<p class="EinfAbs"><span class="copyListe">Dr. Jörg Biesler ist Kunst- und Architekturhistoriker. Er arbeitet vor allem als Kulturjournalist für den Deutschlandfunk und den WDR. Er moderierte lange Jahre voll Freud‘ und Leid den Prozess der Kulturentwicklungsplanung in Köln, eine Stadt, die er liebt.</span></p>
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<p>DIE GESCHENKBOX &#8222;LIEBE DEINE STADT&#8220; (Abb. unten)<br />
<a href="https://gaffel-shop.de/collections/liebe-deine-stadt/products/geschenkkarton-liebe-deine-stadt" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt; HIER ONLINE BESTELLEN</a>:</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x Sonderflasche 0,33l Gaffel Kölsch</p>
<p style="font-weight: 400;">2 x Sonderglas 0,2l</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x „Liebe deine Stadt“-Köln-Stadtplan konzipiert von Merlin Bauer, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Prof. Dr. Adria Daraban, Tobias Schwuchow und Boris Sieverts</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x „Liebe deine Stadt“-Mini-Katalog mit einem Text von Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk / WDR) und 35 Abbildungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">1 x Gutschein für zwei frisch gezapfte Gaffel Kölsch 0,2l im Gaffel am</p>
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<p style="font-weight: 400;">[Der hier zu lesende Text ist dem Mini-Katalog der &#8222;Liebe deine Stadt&#8220;-Geschenkbox entnommen]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Kölner Affären&#8220;</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/koelneraffaeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 17:20:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Merlin Bauer
Archival Pigment Print on Photopaper
monunted on Dibond
250,0 × 330,0 cm
nummered &#038; signed
Edition of 6]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row wf-container" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Kölner Affären</strong></em><br />
Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print on Photopaper<br />
monunted on Dibond<br />
250,0 × 330,0 cm<br />
nummered &amp; signed<br />
Edition of 6</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>(Exhibition View: Museum Kolumba, 2023)</p>
</div>
</div>

		</div>
	</div>
</div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Liebe, 2025“ &#8211; Die auf 80 Exemplare limitierte Fotoedition zum Jubiläum</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/bda_edition2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 19:30:18 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://www.liebedeinestadt.org/?post_type=dt_portfolio&#038;p=40663</guid>

					<description><![CDATA[Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten / BDA NRW präsentiert exklusiv Merlin Bauers limitierte Fotoedition "Liebe" zum 20. Geburtstag der sozialen Plastik]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<pre></pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre><em style="font-family: 'normal Arial', Helvetica, sans-serif;"><strong>"Liebe, 2025"</strong></em></pre>
<p>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
35,0 x 28,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 80 + 20 a.p.</p>
<p><em>EUR 490,-</em></p>
<p><strong><em>Bestellungen unter <a href="mailto:Info@liebedeinestadt.org">Info@liebedeinestadt.org </a><br />
</em><i>oder 0221 &#8211; 801 73 56</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der <em>Bund Deutscher Architektinnen und Architekten / BDA NRW </em>präsentiert exklusiv die limitierte Fotoedition &#8222;Liebe&#8220; zum 20. Geburtstag der sozialen Plastik</strong></p>
<p>Merlin Bauer ist Konzeptkünstler, der in und mit der Stadt arbeitet – nicht abstrakt, sondern mitten im Leben. Sein Verständnis von Architektur als sozialer Aufgabe schafft neue Identifikation mit dem urbanen Raum. Mit „Liebe deine Stadt“ schuf er eine soziale Plastik, die Stadt neu erfahrbar macht – und nun seit 20 Jahren wirkt. Die 26 Meter lange Skulptur über der Kölner Nord-Süd-Fahrt und das vielschichtige Projekt gelten international als prägnanter Beitrag zum Kunst- und Architekturdiskurs. Bauers Werke sind Sammlungsschwerpunkt des Museum Kolumba und in vielen bedeutenden Sammlungen vertreten. Den ikonischen Schriftzug haben sich unzählige Fans tätowieren lassen und das Projekt ist inzwischen Teil des Geografie-Lehrstoffs in Diercke-Schulbüchern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zum 20. Geburtstag der sozialen Plastik, die im Jahr 2005 von Prof. Kaspar König, dem damaligen Direktor des Museum Ludwig und dem Architekten Hans Schilling eingeweiht wurde, erscheint nun die Fotoedition „Liebe, 2025“ (Archival Pigment Print, 35 × 28 cm, signiert &amp; nummeriert, Auflage 80 + 20 a.p.),  Zudem sind noch einige wenige Exemplare des Multiples „Liebe deine Stadt V, 2025“ sowie der Fotoarbeiten „o.T. (21/01)“ und „o.T. (25/01)“ verfügbar, die hier ebenfalls abgebildet sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Erlös fließt in die Produktion der umfangreichen Monographie „Die Stadt als sozialer Körper – Architektur &amp; Demokratie“, die im kommenden Jahr erscheinen wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bestellungen unter <a href="mailto:info@liebedeinestadt.org">info@liebedeinestadt.org  </a>oder 0221 &#8211; 801 73 56.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Folgende Editionen sind noch verfügbar:</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><em><strong><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/ot_2501/" target="_blank" rel="noopener">o.T. (25/01)</a><br />
</strong></em>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
30,0 x 40,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 100 Ex. + 10 a.p.<br />
<strong><br />
</strong><strong><br />
</strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/jubilaeumsmultiple/" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Liebe deine Stadt V<br />
</strong></em></a>Merlin Bauer<br />
Schriftzug-Multiple aus Dibond<br />
140,0 × 20,0 x 1,5 cm<br />
nummeriert und signiert<br />
Auflage 30 Ex.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><em><strong><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/studio/" target="_blank" rel="noopener">o.T. (21/01)</a><br />
</strong></em>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
35,0 x 44,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 75 Ex. + 10 a.p.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Reservierungen unter <a href="mailto:Info@liebedeinestadt.org">Info@liebedeinestadt.org </a><br />
</strong><i>oder 0221 &#8211; 801 73 56</i></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Bildnachweis: © Merlin Bauer<em> / VG Bild-Kunst Bonn 2025)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„o.T. (25/01)“ &#8211; Eine Edition zum 20. Geburtstag!</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/ot_2501/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 14:04:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://www.liebedeinestadt.org/?post_type=dt_portfolio&#038;p=40527</guid>

					<description><![CDATA[Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten / BDA NRW präsentiert exklusiv die limitierte Fotoedition "Liebe" zum 20. Geburtstag der sozialen Plastik]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<pre></pre>
<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><em><strong>o.T. (25/01)<br />
</strong></em>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
30,0 x 40,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 100 Ex. + 10 a.p.<br />
<strong><br />
</strong><em>EUR 490,-</em></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong><em>Bestellungen unter <a href="mailto:Info@liebedeinestadt.org">Info@liebedeinestadt.org </a><br />
</em><i>oder 0221 &#8211; 801 73 56</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<pre style="font-weight: 400;"><strong style="font-family: 'normal Arial', Helvetica, sans-serif;">Der <em>Bund Deutscher Architektinnen und Architekten / BDA NRW </em>präsentiert exklusiv die Fotoedition „o.T. (25/01)“ zum 20. Geburtstag der sozialen Plastik</strong></pre>
<p>Merlin Bauer ist Konzeptkünstler, der in und mit der Stadt arbeitet – nicht abstrakt, sondern mitten im Leben. Sein Verständnis von Architektur als sozialer Aufgabe schafft neue Identifikation mit dem urbanen Raum. Mit „Liebe deine Stadt“ schuf er eine soziale Plastik, die Stadt neu erfahrbar macht – und nun seit 20 Jahren wirkt. Die 26 Meter lange Skulptur über der Kölner Nord-Süd-Fahrt und das vielschichtige Projekt gelten international als prägnanter Beitrag zum Kunst- und Architekturdiskurs. Bauers Werke sind Sammlungsschwerpunkt des Museum Kolumba und in vielen bedeutenden Sammlungen vertreten. Den ikonischen Schriftzug haben sich unzählige Fans tätowieren lassen und das Projekt ist inzwischen Teil des Geografie-Lehrstoffs in Diercke-Schulbüchern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zum 20. Geburtstag der sozialen Plastik, die im Jahr 2005 von Prof. Kaspar König, dem damaligen Direktor des Museum Ludwig und dem Architekten Hans Schilling eingeweiht wurde, erscheint nun die Fotoedition <em><strong>„o.T. (25/01)“</strong></em> (Merlin Bauer, Archival Pigment Print auf Photopapier, 30,0 x 40,0 cm, signiert &amp; nummeriert, Auflage 100 Ex. + 10 a.p.). Zudem sind noch wenige Exemplare des Multiples „Liebe deine Stadt V, 2025“ sowie der Fotoarbeiten „o.T. (21/01)“ und „Liebe, 2025“ verfügbar, die hier ebenfalls abgebildet sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Erlös fließt in die Produktion der umfangreichen Monographie „Die Stadt als sozialer Körper – Architektur &amp; Demokratie“, die im kommenden Jahr erscheinen wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bestellungen unter <a href="mailto:info@liebedeinestadt.org">info@liebedeinestadt.org </a><br />
oder 0221 &#8211; 801 73 56.</p>
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<p><strong><em>Diese Arbeiten sind noch verfügbar:</em></strong></p>
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<p><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/bda_edition2025/" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Liebe, 2025</strong></em></a><br />
Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
35,0 x 28,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 80 + 20 a.p.</p>
<p><em>Preis auf Anfrage</em></p>
<p><strong> </strong></p>
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<div class="column">
<p><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/jubilaeumsmultiple/" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Liebe deine Stadt V<br />
</strong></em></a>Merlin Bauer<br />
Schriftzug-Multiple aus Dibond<br />
140,0 × 20,0 x 1,5 cm<br />
nummeriert und signiert<br />
Auflage 30 Ex.</p>
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<p><em>Preis auf Anfrage</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<div class="column">
<p><em><strong><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/studio/" target="_blank" rel="noopener">o.T. (21/01)</a><br />
</strong></em>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
35,0 x 44,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 75 Ex. + 10 a.p.</p>
<p><em>Preis auf Anfrage</em></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Reservierungen unter <a href="mailto:Info@liebedeinestadt.org">Info@liebedeinestadt.org </a><br />
</strong><i>oder 0221 &#8211; 801 73 56</i></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Bildnachweis: © Merlin Bauer<em> / VG Bild-Kunst Bonn 2025)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8222;Liebe deine Stadt &#8211; Architektur &#038; Demokratie&#8220; feiert seinen 20. Geburtstag!</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/20jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 10:27:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://www.liebedeinestadt.org/?post_type=dt_portfolio&#038;p=40591</guid>

					<description><![CDATA[Ein Kunstwerk für die Stadtgesellschaft  -  Prof. Kasper König stellte das Projekt im Mai 2005 erstmals der Öffentlichkeit vor
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h4><em><span style="color: #000000;">Die soziale Plastik<br />
„Liebe deine Stadt&#8220;<br />
feiert ihren 20. Geburtstag!</span></em></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Jahr feiert das<strong> Kunstprojekt „Liebe deine Stadt &#8211; Architektur &amp; Demokratie“</strong> sein 20-jähriges Jubiläum<strong>.</strong> Im Mai 2005 hat der Direktor des Museum Ludwig <a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/kasper-koenig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Prof. Kasper König</strong></a> zusammen mit <a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/laudator/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hans Schilling</strong></a>, einem bedeutenden Kölner Architekten des Wiederaufbaus, die 26 Meter lange „Liebe deine Stadt“-Skulptur an ihrem ersten Standort auf dem Panoramapavillon an der Hohenzollernbrücke eingeweiht und das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p>Bereits zwei Jahre später im Mai 2007 wurde die Skulptur an ihrem jetzigen Standort an der Nord-Süd-Fahrt dauerhaft installiert und in einem Festakt mit <a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/friedrich-wolfram-heubach/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Prof. Dr. Friedrich W. Heubach</strong></a> der Öffentlichkeit übergeben.</p>
<h4></h4>
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<p>&nbsp;</p>
<h4><em><span style="color: #000000;">Ein Kunstwerk für die Stadtgesellschaft!</span></em></h4>
<p><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.liebedeinestadt.org/project/architektur_und_demokratie_titelseite/" target="_blank" rel="noopener"><em>Aus einem Text von Dr. Jörg Biesler (Deutschlandfunk)</em></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Kunst warmleuchtender roter Schriftzug im Herzen der Stadt: „Liebe deine Stadt“. Der Konzeptkünstler Merlin Bauer sammelt Argumente für die Liebe, er schafft Orte in städtebaulichen Öden, feiert vergessene architektonische Meisterwerke und erinnert mitten im Alltag daran, dass die Qualitäten einer Stadt nicht selbstverständlich sind, dass sie stets Engagement brauchen. Mit seinen subversiven künstlerischen Eingriffen hat er für die Probleme der Stadt, die immer auch die der Stadtgesellschaft sind, eine breite Öffentlichkeit geschaffen. Und er setzt diesen Problemen Positives entgegen: Liebe deine Stadt!</p>
<p>Der Schriftzug „Liebe deine Stadt“ hat inzwischen ein Eigenleben entwickelt, wie das in den 70er Jahren als Reaktion auf die Krise New Yorks in Auftrag gegebene „I love NY“ des Designers Milton Glaser. Das kombiniert drei Buchstaben und ein rotes Herz und wurde zu einer Art Markenzeichen New Yorks. 30 Jahre später ist „Liebe deine Stadt“ ein Markenzeichen, vielfach adaptiert und kopiert und dabei meist in seiner Komplexität und Tragweite verkannt. Beide sind geradezu universell anschlussfähig und funktionieren in Hoch- wie Popkultur gleichermaßen.</p>
<p>Wer die Aktionen von „Liebe deine Stadt“ erlebt und deren Folgen beobachtet, der wird trotz realistischer Sicht auf die Gegenwart der Städte nicht anders können als Hoffnung zu schöpfen. Und zwar, weil die Menschen selbst, wie geimpft durch den Gedanken „Liebe deine Stadt“ Abwehr- und Gestaltungskräfte entwickeln. Das Konzept der Kunst von Merlin Bauer zielt mit diesem Imperativ ­– wenngleich leicht und spielerisch – auf die entscheidende Frage: Wie wollen wir leben? In Zeiten tiefgreifender Veränderungen bedarf deren Beantwortung neuer Anregung, neuer Erregung, neuen Muts. Ihre Formulierung beginnt in der Nachbarschaft, in unseren Städten. Wir sollten sie lieben!</p>
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<h4><span style="color: #000000;"><em>Ein Multiple zum 20. Geburtstag &#8230;!</em></span></h4>
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<p>Zum Jubiläum der sozialen Plastik erscheint nun das neue <strong>Multiple „Liebe deine Stadt V“</strong> (Merlin Bauer, Dibond, 140,0 × 20,0 x 1,5 cm, nummeriert und signiert, 30 Exemplare).</p>
<p>Die limitierte Arbeit kann zu einem <strong>Vorzugspreis</strong> <strong>bis</strong> <strong>einschließlich</strong> <strong>20. Juli 2025 </strong>unter <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="mailto:info@liebedeinestadt.org" target="_blank" rel="noopener"><i>info@liebdedeinestadt.org</i></a></span></strong> reserviert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">„Liebe deine Stadt V&#8220;<br />
Merlin Bauer<br />
Dibond<br />
140,0 × 20,0 x 1,5 cm<br />
nummeriert und signiert<br />
30 Exemplare</span></h4>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><i><br />
Subskriptionspreis bis 20. Juli 2025</i></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><i>Reservierungen unter:</i></span><br />
<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="mailto:info@liebedeinestadt.org" target="_blank" rel="noopener"><i>info@liebdedeinestadt.org</i></a></span></p>
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<p><em>Bildnachweis:<br />
</em>Im <strong>Panoramapavillon</strong> am Deutzer Rheinufer hielt der Direktor des Museum Ludwig <strong>Kasper König</strong> am 11. Mai 2005 die Eröffungsrede zu Merlin Bauers Kunstprojekt „Liebe deine Stadt&#8220; / <strong>Multiple „Liebe deine Stadt V“</strong> ( Foto: © Merlin Bauer/VG Bild-Kunst Bonn</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Multiple zum 20-jährigen Jubiläum &#8230;!</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/jubilaeumsmultiple/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 13:26:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://www.liebedeinestadt.org/?post_type=dt_portfolio&#038;p=40565</guid>

					<description><![CDATA[„Liebe deine Stadt V"
  Merlin Bauer
  Dibond
  140,0 × 20,0 x 1,5 cm
  nummeriert und signiert
  30 Ex.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h4><em><span style="color: #000000;">Die soziale Plastik<br />
„Liebe deine Stadt&#8220;<br />
feiert ihren 20. Geburtstag!</span></em></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Jahr feiert das<strong> Kunstprojekt „Liebe deine Stadt &#8211; Architektur &amp; Demokratie“</strong> sein 20-jähriges Jubiläum<strong>.</strong> Im Mai 2005 hat der Direktor des Museum Ludwig <a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/kasper-koenig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Prof. Kasper König</strong></a> zusammen mit <a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/laudator/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hans Schilling</strong></a>, einem bedeutenden Kölner Architekten des Wiederaufbaus, die 26 Meter lange „Liebe deine Stadt“-Skulptur an ihrem ersten Standort auf dem Panoramapavillon an der Hohenzollernbrücke eingeweiht und das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p>Bereits zwei Jahre später im Mai 2007 wurde die Skulptur an ihrem jetzigen Standort an der Nord-Süd-Fahrt dauerhaft installiert und in einem Festakt mit <a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/friedrich-wolfram-heubach/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Prof. Dr. Friedrich W. Heubach</strong></a> der Öffentlichkeit übergeben.</p>
<p>Zum Jubiläum der sozialen Plastik erscheint nun das neue <strong>Multiple „Liebe deine Stadt V“</strong> (Merlin Bauer, Dibond, 140,0 × 20,0 x 1,5 cm, nummeriert und signiert, 30 Exemplare).</p>
<p>Die limitierte Arbeit kann unter <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="mailto:info@liebedeinestadt.org" target="_blank" rel="noopener"><i>info@liebdedeinestadt.org</i></a></span></strong> oder telefonisch unter 0221-8017356 bestellt werden.</p>
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<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><em>„Liebe deine Stadt V&#8220;</em><br />
Merlin Bauer<br />
Dibond<br />
140,0 × 20,0 x 1,5 cm<br />
nummeriert und signiert<br />
30 Exemplare</span></h4>
<p style="text-align: center;">Preis auf Anfrage</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><span><i><span style="color: #000000;"><span style="caret-color: #000000;">Reservierungen unter</span></span><br />
</i></span><i style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="mailto:info@liebedeinestadt.org" target="_blank" rel="noopener">info@liebdedeinestadt.org </a></strong><br />
</i><i style="color: #000000;">oder<br />
</i><i style="color: #000000;">0221 &#8211; 801 73 56</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Diese Arbeiten sind noch verfügbar:</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/bda_edition2025/" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Liebe, 2025</strong></em></a><br />
Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
35,0 x 28,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 80 + 20 a.p.</p>
<p><em>Preis auf Anfrage</em></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>&nbsp;</p>
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<p><em><strong><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/ot_2501/" target="_blank" rel="noopener">o.T. (25/01)</a><br />
</strong></em>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
30,0 x 40,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 100 Ex. + 10 a.p.<br />
<strong><br />
</strong><em>Preis auf Anfrage</em></p>
<p><strong> </strong></p>
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<div class="page" title="Page 1">
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<div class="column">
<p><em><strong><a href="https://www.liebedeinestadt.org/project/studio/" target="_blank" rel="noopener">o.T. (21/01)</a><br />
</strong></em>Merlin Bauer<br />
Archival Pigment Print auf Photopapier<br />
35,0 x 44,0 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 75 Ex. + 10 a.p.<br />
<strong><br />
</strong><em>Preis auf Anfrage</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><em><strong>Reservierungen unter <a href="mailto:Info@liebedeinestadt.org">Info@liebedeinestadt.org </a><br />
</strong><i>oder 0221 &#8211; 801 73 56</i></em></p>
<pre></pre>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14px;">Zu Merlin Bauers Kunstprojekt &#8222;Liebe deine Stadt&#8220; sind seit dem Jahr 2005 einige limitierte und signierte Foto-Editionen, Druckgrafiken, Siebdrucke und Multiples </span><span style="font-size: 14px;">erschienen: </span><strong>Für einen Studiobesuch kontaktieren Sie uns bitte unter <a href="mailto:info@liebedeinestadt.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">info@liebedeinestadt.org</a> oder 0221-8017356.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<pre></pre>
<p>Bildnachweis:<br />
Im Panoramapavillon am Deutzer Rheinufer hielt der Direktor des Museum Ludwig <strong>Kasper König</strong> am 11. Mai 2005 die Eröffungsrede zu Merlin Bauers Kunstprojekt „Liebe deine Stadt&#8220;.  Foto: © Merlin Bauer/VG Bild-Kunst Bonn</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;ISOMETRIE I&#8220;</title>
		<link>https://www.liebedeinestadt.org/project/isometrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 09:12:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://www.liebedeinestadt.org/?post_type=dt_portfolio&#038;p=40528</guid>

					<description><![CDATA[ Merlin Bauer
 UV-Druck auf Hahnemühlen Museumskarton 300 g/m²
 42,0 x 59,4 cm
 signiert und nummeriert
 Auflage 80 Ex. + 10 a.p.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p><strong>&#8222;ISOMETRIE I&#8220;</strong><br />
Merlin Bauer<br />
UV-Druck auf Hahnemühlen Museumskarton 300 g/m²<br />
42,0 x 59,4 cm<br />
signiert und nummeriert<br />
Auflage 80 Ex. + 10 a.p.</p>
<p><strong>EUR 480,-</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Bestellung unter<br />
<a href="mailto:Info@liebedeinestadt.org">info@liebedeinestadt.org </a><br />
</em></strong><i>oder  +49 &#8211; 221 &#8211; 801 73 56</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Über die soziale Plastik &#8222;Liebe deine Stadt&#8220;<br />
</span><br />
</strong><span style="color: #000000;"><em style="font-size: 14px; font-weight: normal;">Aus einem Text des Kurator*innen-Teams über Merlin Bauers Werkschau im Museum KOLUMBA</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Konzeptkunst ist »Liebe deine Stadt« weder mit Politik noch mit Stadtmarketing zu verwechseln. Merlin Bauer fasst Köln als exemplarisches Realbeispiel für das Verhältnis von Architektur und Demokratie auf. Im Sinne einer »Sozialen Plastik« bewegt Bauer mit dem bis heute fortgeführten Projekt Prozesse, bei denen die Urheberschaft bei ihm als Künstler bleibt, die aber offen sind für alle, die teilhaben wollen bzw. zur Partizipation eingeladen werden. Wie kein zweites künstlerisches Projekt der Gegenwart hat er es geschafft, gesellschaftliche Kreise zusammenzuführen, die sich sonst kaum begegnen. Der unverwechselbare rote Schriftzug, der in monumentaler Größe die Kölner Nord-Süd-Fahrt überschreibt, wurde zum Markenzeichen seines Projektes. Er wurde von den Fans des 1. FC stolz als Fahne ins Fußballstadion getragen, findet sich in Schulbüchern der Mittel- und Oberstufe, aber auch als Fotografie oder Multiple in Kunstsammlungen, war Bühnenbild der Inszenierung »Kölner Affären« im Schauspielhaus und schmückt als Tattoo die Haut vieler Kölner*innen. Auf subervsive und intelligente Weise »kapert« Merlin Bauer alle Formate und Institutionen.</p>
<p>Im Projekt von Merlin Bauer zeigt sich exemplarisch die Praxis des Werkbegriffs der »Sozialen Plastik«, wie er Ende der 1960er Jahre von Joseph Beuys als Teil eines »erweiterten Kunstbegriffs« eingeführt wurde. Es sollte bewusstgemacht werden, dass das formal-ästhetische Werk solange Selbstzweck bleibt, wie es nicht als Medium konstruktiv verändernd auf gesellschaftspolitische Umstände einwirkt. Beuys wandte sich gegen die Überhöhung und Fetischisierung abgeschlossener Kunstwerke und öffnete den Kunstbegriff für eine ebenso soziale wie individuelle, ökologische wie spirituelle Dimension. »Soziale Plastik« meint einen dynamischen Prozess, bei dem jeder Mensch kreativ beteiligt sein kann, indem er sein soziales Umfeld und die Gesellschaft insgesamt formbildend gestaltet. Der desolate Zustand der Welt als Ergebnis einer am reinen Materialismus orientierten Ökonomie könne – so Beuys – nur überwunden werden, wenn die Teilhabe am plastischen Prozess der Demokratie jedermann möglich sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bildnachweis: © Merlin Bauer / VG Bild-Kunst Bonn 2024</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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